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MEINE WECHSELJAHRE UND ICH

Welch eine Erfahrung, welch ein innerer Wachstumsprozess, welch ein Geschenk sind die ersten Gedanken, die mir zur Blogparade „Meine Wechseljahre und ich“ von

www.lemondays.de einfallen.

Natürlich hab auch ich die letzten zwei Jahre (aktuell bin ich 49) mit unangenehmen Hitzewallungen (eh klar, dass die Hitzeschübe kommen, wenn ich mich im Gespräch mit jungen charismatischen Kollegen befinde. Mittlerweile meistere ich solche Situationen mit viel Humor für alle Beteiligten), Gewichtszunahme (eventuell ging so mein Wunsch nach einem Leben in Fülle in Erfüllung?) und schlaflosen Nächten zu kämpfen (komischerweise kommen mir aber genau in diesen schlaflosen Stunden so zwischen 03.00 und 05.00 Uhr morgens die besten und genialsten Ideen, Sätze, Statements und Problemlösungen in den Sinn). Doch all die unangenehmen Begleiterscheinungen sind Peanuts gegen dieses unbeschreibliche Lebensgefühl, das sich in den letzten Jahren bei mir eingestellt hat. Wenn ich es denn beschreiben könnte, dann würde ich sagen, es ist eine Mischung aus innerer Weisheit, dem richtigen Maß an Gelassenheit, unendlicher Lebensfreude, Stärke und Größe, gepaart mit Selbstliebe, Güte, Verständnis und Gelassenheit gegenüber den meisten Lebewesen.


Mit ca. Mitte 40 ging’s bei mir los. Plötzlich fühlte ich mich, als wäre ich in eine zweite Pubertät gekommen. Eine Aufregung und eine Vorfreude breiteten sich aus, auf alles was das zukünftige Leben mit sich bringt. Die Gewissheit, dass mich keiner mehr stoppen könnte, egal was ich nun Verrücktes vorhätte. Vielleicht ist meine strenge katholische Erziehung schuld, dass ich nun so richtig aufdrehe? Ich kann es nicht sagen. Es ist mir auch vollkommen egal. Es ist dieses Wissen, dass alles, einfach alles möglich ist, dass mir Flügel verleiht. Ich habe mich nie zuvor so intensiv mit mir selbst beschäftigt. Dabei überwältigt mich diese unbändige Kraft von ganz tief innen heraus.


Ob es meine innere Weisheit, meine Quelle ist? Ich weiß es nicht.


Ich begann zu beobachten, ob diese Kraft evtl. auch andere Frauen in meinem Alter haben. Ich forschte in Geschichtsbüchern nach, ich sog alles zu diesem Thema in mir auf. Ich fand unzählige Beispiele. Viele historische Frauen gab es, die meist in der zweiten Lebenshälfte oder sogar noch später richtig durchgestartet sind. Sie ließen sich niemals von ihrem Alter oder von Konventionen aufhalten. Viele gaben erst mit 70, 80 und 90 nochmal richtig Gas. All das inspirierte mich so sehr, so dass ich mein Buch (noch nicht veröffentlicht) „The POWER of women” zu schreiben begann. Ich will so vielen Frauen wie möglich Mut machen, dass sie sich endlich das Leben leben trauen, dass sie sich von Herzen wünschen. Ich möchte ihnen zeigen, welch Geschenk uns mit unseren Wechseljahren gemacht wird. Endlich dürfen wir uns erlauben uns nur um uns selbst zu kümmern. Ich kümmere mich nun in erster Linie um die, die ich gerade bin.


LASST SIE ENDLICH RAUS, EURE EINZIGARTIKEIT, EURE AUSSTRAHLUNG, EUER WISSEN, EURE TALENTE, EURE WÜNSCHE, EURE GANZE KRAFT!


JETZT ist die beste Zeit dafür.


JETZT ist die Zeit der Reife, der Klarheit, der Stärke, des Mutes.


Lasst uns leuchten, lasst uns endlich all unsere Ideen verwirklichen, lasst uns gemeinsam der Welt verkünden, welche geniale Chance uns mit unseren Wechseljahren geschenkt wird. Wer sich davon anstecken lässt, wird die Energie und Kraft spüren und alle anderen dürfen weiterhin jammern und sich selbst bemitleiden (auch so eine geniale Eigenschaft, die diese Zeit mit sich bringt: die Gelassenheit und die Erkenntnis, dass jeder so sein darf, wie er sein mag).


So und wer immer noch zweifelt, hier meine persönliche Empfehlung, damit Ihr voller Freude in die beste Zeit Eures Lebens starten könnt:

Gioconda Belli ist eine geniale Revolutionärin, starke Frau und wunderbare Autorin aus Nicaragua. Ihr Roman MONDHITZE ist eine Liebeserklärung an die Weiblichkeit und sollte zur Pflichtlektüre für Frauen an der Schwelle in dieses göttliche Zeitalter sein!

Dazu empfehle ich Euch entweder kühlen Weißwein (bei Hitze) oder vollmundigen Rotwein (bei Kälte), und „Wind of Change“ von den Scorpions – wir sehen oder hören uns gewiss wieder,


Eure Christine

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